Einfühlsame Trauerrednerin für persönliche Abschiede

Trauerfeier Graz, Hand einer Frau mit roter Rose vor Sarg, Trauerrednerin freie Zeremonie

Wenn Worte der Grabrede das Leben würdigen

Ich bin Heike Schönbacher und mein eigener Wunsch, einen Abschied wirklich persönlich und tröstlich zu gestalten, hat mich zu meiner Arbeit als Trauerrednerin geführt.

Als mein Papa 2012 viel zu früh von uns ging, saß ich bei seinem Begräbnis und fühlte mich sprachlos. Ich dachte mir: Wie schön wäre es gewesen, wenn jemand die Worte gefunden hätte, die wirklich zeigen, wer er war, welche kleinen Momente uns verbunden haben und wie er das Leben gelebt hat. Worte, die nicht nur erzählen, was er getan hat, sondern spürbar machen, wie er geliebt, gelacht und gelebt hat.

Abschied nehmen bedeutet, das Leben noch einmal in Gedanken zu durchleben.

Bei einer modernen Trauerfeier gestalte ich eine Lebensrede, die berührt, authentisch ist und den Menschen, der gegangen ist, in seiner Einzigartigkeit würdigt. Standardfloskeln oder allgemeine Formulierungen werden dabei lieber vermieden. Es geht um Worte für die kleinen Momente, die großen Entscheidungen, die Wege, die ein Mensch gegangen ist.

Jede Zeremonie beginnt mit einem genauen Hinfühlen: Ich nehme mir Zeit, die Geschichte des Menschen zu erfahren, seine Lebensreise zu spüren, die besonderen Momente und Eigenheiten zu entdecken. Egal, ob jemand viel zu früh durch einen Unfall aus dem Leben gerissen wurde, im hohen Alter verabschiedet wird oder endlich von einem langen Leiden erlöst wird – es ist immer zu früh.

Die Frage nach dem „Warum?“ bleibt oft unbeantwortet, und genau hier kann eine einfühlsame Trauerrede Raum schaffen.

In einer freien Abschiedszeremonie findet alles Platz: Erinnerungen, Geschichten, Gefühle und Rituale, die trösten. Ganz gleich, woran ihr glaubt – es gibt etwas, das abseits eines Glaubens Kraft gibt, einen Anker, einen Moment des Trostes, und genau dafür ist Raum in der Zeremonie.

Ich begleite euch, damit diese persönliche Abschiedsfeier, sei es eine Urnenbeisetzung, eine Bestattungsrede oder eine traurige, aber liebevolle Ansprache am Grab, den Menschen ehrt und gleichzeitig Halt schenkt.

Die Bestattungsrede: Worte zur Beisetzung, die in Erinnerung bleiben

Jeder Abschied ist so einzigartig wie der Mensch selbst – und genauso individuell sollte auch eine Bestattungsrede sein. Ob eine stille, intime Beerdigungsansprache im engsten Kreis oder eine größere Gedenkrede, die das Leben feiert: Als erfahrene Trauerrednerin begleite ich euch dabei, Worte zu finden, die im Gedächtnis bleiben und im Herzen nachklingen.

Trauerrednerin Heike Schönbacher bei der Rede mit Notizen in der Hand

Worte, die von Herzen kommen, die erinnern, trösten und verbinden

Auf Wunsch gestalte ich die Zeremonie auch zweisprachig auf Englisch, damit alle Angehörigen teilnehmen und sich verbunden fühlen können.

Ein unsichtbares Band der Liebe

Die Menschen, die wir verloren haben, sind für uns nicht mehr sichtbar – doch spüren wir ihre Nähe in Momenten der Trauer. Es ist schwer, loszulassen, doch die Liebe, die Freude, das gemeinsame Lachen und all die Erinnerungen bleiben, egal wie weit der Abschied nach außen auch sein mag. Sie leben in uns weiter, in jedem Moment, in jeder Geschichte, die wir teilen, und in jedem Wort, das wir sprechen.

Eine persönliche Rede zum Abschied kann all das zum Ausdruck bringen: das, was wir vermissen, das, was wir bewahren, und das, was uns Kraft gibt. Sie schafft einen Raum, in dem der Verstorbene noch einmal lebendig wird – nicht nur in Erinnerung, sondern in den Herzen der Menschen, die ihn geliebt haben.

Meine Aufgabe als Trauerrednerin

Meine Aufgabe ist es, Familien und Freunde von Verstorbenen bei der Gestaltung einer Trauerfeier zu begleiten, die berührt und den Menschen ehrt, der gegangen ist. Das kann an verschiedenen Orten: zum Beispiel bei der Urnenbeisetzung, unter einem Baum oder an einem besonderen Ort, der für euch Bedeutung hat.

Mein Hauptsitz ist in Graz, aber ich komme gerne auch nach Wien, Salzburg und sogar bis nach Bayern – überall dort, wo ihr einen persönlichen, tröstlichen Abschied wünscht. Ich helfe euch, einen Nachruf zu verfassen, persönliche Abschiedsworte zu finden oder eine Gedenkrede zu gestalten, die Trost spendet und Erinnerungen lebendig werden lässt.

Grab bei Grabrede von Heike Schönbacher, weiße Blumen im Vordergrund mit Kreuz aus Stein

Ablauf einer modernen, konfessionslosen Trauerfeier

Jede Trauerfeier beginnt mit einem behutsamen, persönlichen Gespräch – oft telefonisch, manchmal bei euch zu Hause oder an einem ruhigen Ort, an dem ungestört gesprochen und die eine oder andere Träne geweint werden darf.

In diesen Momenten entsteht das Verständnis für den Menschen, der gegangen ist, und für die Wünsche der Hinterbliebenen. Ich höre zu, schreibe mir vieles mit und gebe euch Raum, eure Gedanken zu ordnen, Erinnerungen zu sammeln oder auch noch mit anderen Familienmitgliedern und Freunden zu sprechen.

Je mehr ich von der Lebensgeschichte, den besonderen Momenten und den Geschichten erfahre, desto authentischer kann die Trauerrede weltlich gestaltet werden.

Die musikalische Begleitung wählt ihr selbst: vielleicht ein Lied, das der Verstorbene besonders gern hörte, das sein oder ihr Leben beschreibt oder das einfach zum Ort der Abschiedsfeier passt. So wird die Musik ein persönlicher Ausdruck der Erinnerungen und Gefühle. Auch Rituale, Segnungen und kleine Gesten können die Zeremonie wunderbar bereichern – ich zeige Möglichkeiten auf, ohne dass sich jemand verpflichtet fühlen muss.

Auf Wunsch beziehe ich andere Personen in einen Abschied ohne kirchlichen Rahmen ein, damit ihre Worte, Gedanken und Geschichten Platz finden.

Die eigentliche Rede entsteht aus all diesen Momenten.

Ich arbeite mit einem klaren Konzept, das die Persönlichkeit des Verstorbenen widerspiegelt und die Trauernden begleitet. Wer möchte, kann die persönliche Abschiedsrede vorab sehen und natürlich auch behalten. So entsteht eine konfessionslose Trauerfeier, in der alles miteinander verbunden wird: Erinnerungen, Musik, Rituale und Worte, die im Herzen nachklingen.

Rituale, Segnungen oder kleine Gesten können die Abschieds-Zeremonie bereichern.

Über mich und meine Tätigkeit als Trauerrednerin

Schon früh habe ich Abschiede in meinem eigenen Leben erfahren – Großeltern, einen jüngeren Bruder, Arbeitskollegen, Nachbarn. Diese Erfahrungen haben mich geprägt und mir gezeigt, wie kostbar und gleichzeitig zerbrechlich das Leben ist.

Heike Schönbacher, Trauerrednerin Graz, Profilbild mit Unterlagen in den Händen, schwarz-weiß

Oft sind es gar nicht die Sätze selbst, sondern die Wärme, die Nähe, das Mitfühlen, das bleibt.

Schon in meiner Schulzeit in einem Kloster und durch meine katholische Erziehung habe ich erlebt, wie schwer es sein kann, Menschen wirklich zu erreichen.

Ich fand es oft langweilig zuzuhören, niemand hat mich je richtig gepackt. Vielleicht hat mich genau das motiviert, selbst eine Stimme zu sein, die berührt – die zuhört, die aufnimmt, die erzählt, ohne zu belehren.

Mir ist es wichtig, dass meine Worte nicht nur Informationen transportieren, sondern ein Gefühl hinterlassen, das in Erinnerung bleibt.

In einer Traueransprache, bei einer Grabrede oder einer Rede zur Urnenbeisetzung geht es mir genau darum: Momente zu schaffen, in denen Liebe, Erinnerungen, Dankbarkeit und Lebensfreude spürbar werden.

Meine Arbeit als Grabrednerin ist für mich eng verbunden mit meiner Tätigkeit als Hochzeitsrednerin und Begleiterin von Namensfesten: Geburt, Hochzeit und Abschied gehören zum Leben.

Es sind die Momente, in denen starke Emotionen uns verbinden und zeigen, wer wir sind. Geau diese Intensität versuche ich in meine Arbeit als Trauerrednerin einfließen zu lassen.

Was für mich eine besondere Ehre ist

Dass mir Menschen in ihrer tiefsten Trauer ihr Vertrauen schenken, empfinde ich als Ehre, die ich mit großem Respekt trage. Es erfüllt mich zutiefst, Lebensgeschichten eine Stimme zu geben, die die kostbare Erinnerung an einen geliebten Menschen lebendig hält.

Diese Momente der echten Verbindung und des gemeinsamen Erinnerns sind der Grund, warum ich meine Arbeit als Trauerrednerin mit so viel Überzeugung mache.

Es ist für mich ein großes Geschenk, wenn Angehörige mir nach der Zeremonie sagen, dass sie den Verstorbenen in meiner Traueransprache genau so wiedererkannt haben, wie er war.

Besondere Begebenheiten, die ich in diesem Zusammenhang erleben drufte


In meiner Tätigkeit als Trauerrednerin darf ich Lebensgeschichten in all ihrer Vielfalt kennenlernen – von den großen Liebeserklärungen an das Leben bis hin zu den ganz leisen, bescheidenen Wegen.

Es sind oft die kleinen Details, ein tief gelebtes Motto oder eine vertraute Melodie, die einen Abschied erst wirklich persönlich machen und Trost spenden.

Hier teile ich ein paar Situationen mit euch, die mir gezeigt haben, wie kraftvoll die richtige Würdigung und die Macht der Musik wirken können, um Erinnerungen lebendig zu halten.

Slide 1

Mit Liebe geht alles – eine Frau aus Deutschland

Ich erinnere mich an eine Frau aus Deutschland, die es nicht leicht hatte, als sie nach Österreich kam. Ihr Mann war oft beruflich unterwegs, sie lebte in einem kleinen Dorf in den Bergen und war anfangs die „Ausländerin“. Und doch: Sie klagte nie, versuchte immer, positiv zu bleiben, Anschluss zu finden. Ihr Lebensmotto lautete: Mit Liebe geht alles – ein Satz, den ihre Kinder und Enkel mir erzählten. Bei ihrer Verabschiedung war ihr Mann anwesend, kaum ein Jahr später ging auch er von uns, und ich durfte erneut begleiten. Diese beiden Zeremonien bleiben mir besonders im Herzen, weil sie gezeigt haben, wie die Kraft der Liebe in jeder Lebenslage wirkt und wie Erinnerungen uns tragen können.

Jetzt kostenloses Kennenlernen vereinbaren

In Zeiten der Trauer ist es besonders wichtig, jemanden an der Seite zu haben, der zuhört, versteht und mitfühlt. In einem unverbindlichen Kennenlerngespräch können wir gemeinsam herausfinden, wie ich euch als Trauerrednerin unterstützen kann und wie wir einen Abschied gestalten, der Trost spendet und in guter Erinnerung bleibt.

Es geht dabei nicht um feste Abläufe oder fertige Texte, sondern um eine persönliche Abschiedsrede, die genau auf den Menschen zugeschnitten ist, der gegangen ist – auf seine Geschichte, seine Besonderheiten und das, was ihn oder sie unvergesslich macht.

Ich möchte, dass ihr euch in meiner Begleitung sicher, verstanden und getragen fühlt und dass die Worte, die wir finden, wirklich ankommen und berühren.

Dieses erste Gespräch ist eine Gelegenheit, mich kennenzulernen, Fragen zu stellen, Gedanken auszutauschen und schon ein Gefühl dafür zu bekommen, wie der Abschied gestaltet werden kann.

Meldet euch gerene jederzeit telefonisch bei mir unter +43 676 7077 588, oder schreibt mir eine Nachricht an moderation@herzlich.art.

Ich melde mich in jedem Fall innerhalb von längstens 24 Stunden bei euch.

Häufig gestellte Fragen zu Reden und Ansprachen bei Trauerfeiern

Wie viel kostet eine Trauerrednerin in Österreich?

Die Kosten mich als Trauerrednerin beginnen bei 650 €. Sie umfassen Beratung, Erstellung der Trauerrede und Durchführung der Feier. Zusätzliche Rituale, persönliche Wünsche oder Anfahrten können den Preis verändern. Ein persönliches Gespräch klärt alle Details und sorgt für eine individuelle, würdevolle Abschiedszeremonie.

Wer darf Trauerreden halten?

Trauerreden können von Geistlichen, weltlichen Trauerredner:innen oder nahen Angehörigen gehalten werden. Wichtig ist, dass die Rede individuell auf das Leben des Verstorbenen zugeschnitten ist. Persönliche Abschiedsreden sollten Erinnerungen, Werte und Charaktereigenschaften einfühlsam widerspiegeln, ohne zu lang oder standardisiert zu sein.

Ist Trauerredner:in ein Beruf?

„Trauerredner:in“ ist kein geschützter Berufstitel. Trauerredner arbeiten sie freiberuflich, teilweise zusätzlich zu Bestattungsdiensten. Entscheidend ist das Vertrauen der Angehörigen. Professionelle Trauerredner:innen gestalten individuelle Reden, begleiten die Trauerfeier und sorgen für eine würdevolle, moderne Zeremonie, die das Leben und die Persönlichkeit des Verstorbenen respektvoll würdigt.

Wie lange dauert eine Trauerfeier mit Trauerredner?

Eine Feier mit freier Trauerrednerin dauert in der Regel etwa 30 Minuten. Die Rede selbst umfasst meist 20 Minuten. Musikalische Einlagen, Rituale oder persönliche Beiträge können die Dauer variieren. Ziel ist eine stimmige, würdige Zeremonie, die Persönlichkeit des Verstorbenen und Wünsche der Angehörigen respektiert.

Wie lange dauert das Gespräch mit einer Trauerrednerin?

Das Vorbereitungsgespräch dauert üblicherweise 1–2 Stunden. Dabei werden Erinnerungen, Anekdoten und Vorstellungen der Angehörigen gesammelt. Das Gespräch bildet die Basis für eine authentische, individuelle Trauerrede und Abschiedszeremonie. Ziel ist ein Abschied, der Trost spendet, Erinnerungen würdigt und die Persönlichkeit des Verstorbenen einfühlsam reflektiert.

Wer bezahlt die Trauerrednerin?

Die Kosten trägt meist die Familie, die die Trauerrede in Auftrag gibt. Wenn ein Freund oder Geistlicher die Rede hält, fallen keine zusätzlichen Gebühren an. In Österreich wird eine freie Trauerrednerin direkt für ihre Leistung honoriert, inklusive Vorbereitung, Schreiben der Rede und Durchführung der Trauerfeier.

Ist eine Beerdigung ohne Trauerrednerin möglich?

Ja, stille Beisetzungen ohne Trauerrednerin sind möglich. Sarg oder Urne können würdevoll in einer Kapelle oder im Freien aufgebahrt werden. Angehörige können selbst Worte sprechen oder in Ruhe Abschied nehmen. Offizielle Reden sind nicht zwingend nötig, um einen respektvollen, persönlichen Abschied zu gestalten.

Welche Fehler werden häufig in Trauerreden gemacht?

Häufig wird zu sehr auf den Tod fokussiert oder es werden Standardfloskeln verwendet. Gute Trauerreden würdigen das Leben und Vermächtnis des Verstorbenen, erzählen persönliche Geschichten und Erinnerungen. Zu lange oder detaillierte Reden können Angehörige überfordern, daher sind Einfühlungsvermögen, Klarheit und Authentizität entscheidend.

Cookie Consent mit Real Cookie Banner